BGO, ein international tätiger Immobilien-Investmentmanager, und der Düsseldorfer Projektentwickler PRODAC Industrial Real Estate realisieren gemeinsam den „STEEL Logistikpark“ in Hattingen. Die nun erteilte Baugenehmigung ermöglicht die Errichtung dieses flexibel nutzbaren Neubauprojekts im Herzen des Ruhrgebiets. Die Fertigstellung der Anlage ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Der Standort, vormals Teil eines Stahlwerks, wird durch diese Entwicklung revitalisiert und in den Immobilienzyklus überführt.
Der Logistikpark umfasst vier Hallenabschnitte, die über eine lichte Höhe von 12,20 m UKB verfügen. Die Ausstattung ist auf vielseitige logistische Anforderungen ausgelegt: insgesamt 40 Laderampen, vier ebenerdige Tore, annähernd 16 Lkw-Stellplätze sowie rund 141 Pkw-Stellplätze sind vorgesehen. Diese Infrastruktur soll ideale Voraussetzungen für die Bereiche Logistik, Lagerhaltung und Produktion schaffen.
Standort und Nachhaltigkeitskonzept
Die Lage des STEEL Logistikparks im Ruhrgebiet ist durch eine signifikante Verkehrsanbindung gekennzeichnet. Die vierspurige Landesstraße L651 sowie die Autobahnen A448, A40 und A43 sind in kurzer Distanz erreichbar. Dies trägt zur guten Erreichbarkeit der Ballungszentren Essen, Bochum, Duisburg, Dortmund und Düsseldorf bei. Weitere logistische Vorteile ergeben sich aus der Nähe zum Duisburger Binnenhafen und den internationalen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn.
Das Projekt verfolgt eine Zertifizierung nach dem höchsten Standard „Platin“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Das Nachhaltigkeitskonzept integriert mehrere ökologische und nutzerorientierte Aspekte. Jürgen Diehl von BGO äußerte sich positiv über die Revitalisierung des Geländes mit einer modernen und nachhaltigen Logistikimmobilie, die die Strategie von BGO widerspiegele. Lars Zimmermann, Geschäftsführer der PRODAC Industrial Real Estate GmbH und zentrale Ansprechperson für die Vermietung, hob die Zusammenarbeit mit BGO bei der Entwicklung zukunftsweisender Industrie- und Logistikflächen in Deutschland hervor.
- —Heizsysteme basierend auf erneuerbarer Energie sind vorgesehen.
- —Eine Photovoltaikanlage wird installiert.
- —Smarte Gebäudetechnik sowie eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sind geplant.
- —Regenwasser wird gesammelt und für Sanitäranlagen genutzt.
Außerdem wird die Gestaltung der Außenanlagen insekten- und kleintierfreundlich konzipiert. Ergänzend sind Gemeinschaftsbereiche und Wohlfühlzonen für die Nutzer vorgesehen. Melanie Witte-Lonsing, Bürgermeisterin der Stadt Hattingen, begrüßte das Investment als Vertrauensbeweis in den Wirtschaftsstandort Hattingen und verwies auf Chancen für den Arbeitsmarkt und mögliche positive Steuereffekte. Auch Martin Serres, Wirtschaftsförderer der Stadt Hattingen, hob hervor, dass die modulare Auslegung der Immobilie Unternehmen verschiedener Branchen und Größen adressiere und zur Diversifizierung der Wirtschaft beitrage.
Projektbeteiligte und Zeitlicher Rahmen
Das in Weinheim ansässige Unternehmen Modevconsult GmbH betreut die technische Projektsteuerung. Daniel Moritz, Geschäftsführer der Modevconsult GmbH, äußerte sich zuversichtlich bezüglich der termingerechten Fertigstellung des STEEL Logistikparks, nachdem der Abbruch der Bestandsgebäude und zugehörigen Fundamente durch die AVR Umwelt GmbH abgeschlossen wurde. Für die Realisierung des Bauvorhabens haben BGO und PRODAC den Generalunternehmer Goldbeck mandatiert. Das Gelände in Hattingen, historisch bekannt als „Heinrichshütte“, wurde zuvor industriell genutzt, was in die Namensgebung „STEEL Logistikpark“ einfloss.




