Im Berliner Quartier Sprengelkiez hat der belgische Immobilienentwickler EQUILIS mit den Baumaßnahmen für das Projekt GREENIUS begonnen. Nach Erteilung der Baugenehmigung erfolgen die Arbeiten an der Schnittstelle von Müller- und Lynarstraße. Auf einem etwa 1.100 Quadratmeter großen Areal entsteht ein siebengeschossiges Bürogebäude mit einer Mietfläche von rund 3.800 Quadratmetern sowie ein angrenzendes Wohngebäude mit insgesamt 12 Wohneinheiten.
Das Bürogebäude ist konzipiert für flexible Arbeitswelten. Es sind 15 Einheiten verfügbar, deren Größen zwischen 110 und 320 Quadratmetern variieren. Diese Flächen erlauben die Gestaltung sowohl offener Bürobereiche als auch abgetrennter Rückzugs- und Kommunikationszonen. Ein zentraler Aspekt des Konzepts ist die Förderung von Kommunikation und sozialer Interaktion; hierzu sind im Erdgeschoss umfassende Bereiche vorgesehen.
Architektur und Innenraumgestaltung
Das architektonische Konzept integriert Holz als wesentliches Gestaltungselement, welches sich in der Fassade wie auch in der Innenraumgestaltung wiederfindet. Dies unterstreicht den natürlichen Charakter des Objekts. Im Inneren wurde besonderes Augenmerk auf das Raumklima gelegt. Durch den Einsatz emissionsarmer Materialien und eine Konzeption, die viel Luft und Licht berücksichtigt, soll ein förderliches Arbeitsumfeld geschaffen werden.
Im Erdgeschoss sind drei Gewerbeeinheiten vorgesehen, die sich für gastronomische Nutzungen eignen. Ferner steht ein separater Meetingraum zur Verfügung, der allen Mietparteien offensteht. Ein begrünter Innenhof erweitert das Angebot für gemeinschaftliche Nutzung. Zusätzlich tragen Dachterrassen und weitere Gartenflächen als Begegnungsorte zur Aufenthaltsqualität bei.
Nachhaltigkeit und Zertifizierungen
Das Projekt GREENIUS verfolgt einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz. Die Energieversorgung ist auf CO2-Neutralität ausgerichtet, unter Einsatz moderner Wärmepumpentechnik und in die Fassade integrierter Photovoltaik-Anlagen. Ein extensiv begrüntes Retentionsdach dient der Regenwasserspeicherung und trägt zur Reduzierung urbaner Hitzeinseln bei. Das Mobilitätskonzept des Standorts wird durch eine „Good Mobility“-Zertifizierung in Gold attestiert und beinhaltet eine eigene Fahrradtiefgarage.
- —Ziel ist die „QNG Plus“-Zertifizierung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
- —Angestrebt wird eine „DGNB-Platin-Zertifizierung“.
Die Fertigstellung und Übergabe des gesamten Bauvorhabens ist für Mai 2027 prognostiziert.




