Die Robert C. Spies Industrial Real Estate GmbH & Co. KG hat erfolgreich die Vermittlung zweier Mietflächen für die Bremer Tafel e.V. begleitet; diese Transaktion dient der strategischen Erweiterung der sozialen Infrastruktur in Bremen. Die neuen Standorte umfassen eine Ausgabestelle im Stadtteil Hastedt sowie ein Logistikzentrum in der Überseestadt und bilden eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen für Bedürftige in der Region.
Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde ein Mietvertrag über eine Gewerbeeinheit in der Insterburger Straße 15a–17 in Bremen-Hastedt abgeschlossen. Die Liegenschaft, die rund 420 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche umfasst, ist für eine langfristige Nutzung als neue Ausgabestelle vorgesehen. Der Mietbeginn für diese Fläche, deren Vermieter ein Privatigentümer ist, wurde auf den 1. Januar 2026 festgelegt. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Logistikzentrum in der Überseestadt
Ergänzend zur Ausgabestelle wurde ein weiterer, zentraler Standort im Speicherhof der Bremer Überseestadt gesichert. Diese Immobilie fungiert zukünftig als Logistikzentrum für die Bremer Tafel sowie als Verteilungsdrehscheibe für den Landesverband der Tafeln Niedersachsen/Bremen. Die Vollers Group GmbH agiert hierbei als Vermieter. Der Mietbeginn für dieses Objekt ist für den 1. Juli 2026 avisiert. Das Zentrum wird eine wesentliche Rolle in der logistischen Versorgung der Ausgabestellen im Stadtgebiet Bremens sowie von etwa 25 weiteren Tafel-Einrichtungen im Umland einnehmen.
Marcel Holka, Senior Consultant Logistik- & Industrieimmobilien bei Robert C. Spies, äußerte sich zu den Vermittlungserfolgen. Er betonte, dass durch die Kombination einer dezentralen Ausgabestelle und eines zentralen Logistikstandortes die Voraussetzungen für eine effiziente und verlässliche Versorgung armutsbetroffener Menschen geschaffen werden. Er hob hervor, dass in einem anspruchsvollen Marktumfeld die langfristige Sicherung sozialer Infrastruktur von erheblicher Bedeutung sei. Diese strukturellen Maßnahmen der Bremer Tafel sind angesichts der hohen Nachfrage nach Unterstützung wichtig, um die Arbeit nachhaltig zu sichern und das Angebot weiterhin bedarfsgerecht zu entwickeln, wie Uwe Schneider, Vorsitzender der Bremer Tafel e.V., bestätigte.
Strategische Relevanz der neuen Standorte
Die nun realisierte Standortstrategie der Bremer Tafel, unterstützt durch die Vermittlung von Robert C. Spies, unterstreicht eine proaktive Herangehensweise an die Herausforderungen der sozialen Versorgung. Durch die gezielte Verteilung von Ausgabestellen und die Stärkung der logistischen Kapazitäten kann die Effizienz der Hilfsleistungen verbessert und ein breiteres Spektrum an Bedürftigen erreicht werden. Diese Entwicklung stellt eine Investition in die soziale Infrastruktur dar, die über die unmittelbare Notversorgung hinausgeht und langfristige Perspektiven für die Tafel-Arbeit in der Region schafft.




